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Zentrum für berufliche Bildung blinder und sehbehinderter Menschen

PEIPAS

Name:
PEIPAS- Projekt zur Erweiterung der IMBA Profile auf die Anforderungen Sehgeschädigter
Zeitraum:
1. September 2010 - 31. August 2011
Inhalt:
Profilerweiterung des Instumentes IMBA (Integration von Menschen mit Behinderung) bezüglich besonderer Merkmale von Menschen mit Sehbehinderung. Ziel ist die Anwendbarkeit von IMBA zur Teilhabe sehgeschädigter Menschen.
Förderung:
National - Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Logo PEIPAS

1. Hintergrund

Das Instrument IMBA gewinnt im Assessment zur beruflichen Rehabilitation sowie in der Arbeit der Integrationsfachdienste als Instrument zur Einschätzung der Teilhabezunehmend an Bedeutung.

 

IMBA ist durch seinen großen Merkmalsumfang grundsätzlich auch zur Fähigkeitsdokumentation blinder und sehbehinderter Arbeitssuchender bzw. deren Anforderung am Arbeitsplatz  einsetzbar. Allerdings reichen die bestehenden Merkmale in den Profilen nicht aus, um eine umfassend qualitätsgesicherte Aussage für sehgeschädigte Arbeitssuchende daraus ableiten zu können. So werden z.B. in IMBA elementare Merkmale zum Kriterium „Sehen“ erfasst, diese beziehen aber nicht etwaige Kompensationsmöglichkeiten durch Hilfsmittel bzw. mögliche Kompensations- oder Bewältigungstrainings der sehgeschädigten Arbeitssuchenden mit ein. 

Der Eintritt einer Sehbehinderung bzw. Blindheit zieht bei den betroffenen Menschen neben der unmittelbaren Einschränkung des Sehens immer auch Einschränkungen anderer Körperfunktionen nach sich. So haben Sehbeeinträchtigungen in der Regel Einfluss auf die Mobilität, das Orientierungsvermögen, die Informationsaufnahme, die Arbeitsorganisation und die Schlüsselqualifikationen.  

Weitere Faktoren, die bei sehgeschädigten Arbeitssuchenden für die Teilhabe am Arbeitsleben elementar sind, werden durch IMBA noch nicht erfasst. Im ungünstigsten Falle führt eine konsequente Anwendung des aktuellen Instruments zu einem falschen Ergebnis des  Profilvergleichs, da bestimmte Merkmale negativ oder gar nicht bewertet werden. Die Ergänzung von Merkmalen ist somit für die Generierung aussagekräftiger Profilvergleiche mit IMBA unerlässlich.

 

2. Projektziel

 

Erreicht wird dieses Ziel durch die IMBA-konforme Anpassung von internen Diagnose-, Test- und Dokumentationsinstrumente des Antragstellers, die im Rahmen des Reha- Assessments und der Integrationsarbeit verwendet werden. Zudem wird gewährleistet, dass die behinderungsrelevanten Merkmale transparent dokumentiert werden und einer ständigen Optimierung durch die Evaluation von IMBA unterlegen.

 

Zusätzlich werden die ergänzten Merkmale konform zu der ICF der WHO klassifiziert. Hiermit soll eine nachhaltige Anwendung von IMBA als Assessment Instrument zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung gewährleistet werden.

 

 


Projektpartner:

iqpr – Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH

Eupener Straße 70
50933 Köln

 

 

 

Logo des iqpr



Projektförderung:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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