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Zentrum für berufliche Bildung blinder und sehbehinderter Menschen

Neue Rehalehrer braucht das Land

Die 9 Teilnehmenden sitzen mit Abstand und Schutzmasken in einem großen Konferenzraum. Die Dozentin steht in der Mitte des Tischkreises

Zum ersten Mal hat ein Modul der Berufsbegleitenden Weiterbildung zur „Rehabilitationsfachkraft für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung – Orientierung und Mobilität“ in einer Kooperation zwischen dem Institut für Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter e.V. (IRIS) Hamburg sowie der Bfw Düren gGmbH in Düren stattgefunden.

In diesem 3-wöchigen Seminar haben sich die 9 angehenden Rehalehrer/innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz intensiv mit dem Schwerpunktthema „blind“ sowohl in der Eigenerfahrung als auch in der Theorie beschäftigt.

Möglich war dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur in Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt und durch das Einhalten der strengen und genau definierten Corona-Schutzmaßnahmen.

„Ich bin sehr froh, dass das Seminar in der seit fast 2 Jahren geplanten Form trotz der gegenwärtigen Lage tatsächlich hat stattfinden können“, freute sich Karen Finke, die Leiterin des IRIS Instituts. „Der große Konferenzraum und die Unterbringung im Haus selbst waren optimal für uns, schade dass wir die anderen vorhandenen Angebote im Haus nicht in der Freizeit nutzen konnten.“

Sehr gut hat auch die Kooperation mit den zwei Gymnasien (Rurtal, Wirteltor) funktioniert, deren Gebäude den Teilnehmer/innen unter der Simulation „ blind im unbekannten Gebäude“ wichtige Eigenerfahrungen geliefert haben.

Die 3 Wochen wurden sowohl von den Teilnehmer/innen als auch von den Ausbilder/innen als sehr gelungen bezeichnet, so dass in Zukunft alle 2 Jahre von der Durchführung dieses Seminars in unserem Hause ausgegangen werden kann.