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Unser Berufsförderungswerk wird 60

alte Luftaufnahme der Rheinischen Umschulungsstätte für Späterblindete in schwarz-weiß

An dieser Stelle werden wir Sie jeden Monat über die Besonderheiten unserer Geschichte informieren. Bleiben Sie neugierig!

 

Am Freitag, 01. April 1960 wurde in Abstimmung mit dem Landesarbeitsamt Düsseldorf und dem Landschaftsverband Rheinland die „Rheinische Umschulungsstätte für Späterblindete“ in Düren gegründet. Es war die erste ihrer Art in der BRD.

Drei Jahre arbeitete man in Behelfsgebäuden. Am 23. Oktober 1963 zog die Umschulungsstätte in den Neubau Roonstr. 4/Ecke Schoellerstr. um. Es gab zunächst 55 Internatsplätze in Einzel-, Doppel und Dreibettzimmern,  zwei Wohnungen für Mitarbeiter und natürlich Ausbildungs- und Gesellschaftsräume.

Schon zwei Jahre später musste erweitert werden, denn nun wohnten 73 Umschüler im Haus, die von 12 Mitarbeitern betreut wurden: Werkstattmeister, Internatsleiter und Sozialarbeiter; Verwaltungskräfte und Hausangestellte.

Das berufliche Bildungsangebot: Blindentechnische Grundausbildung, Telefonist, Phono/Stenotypist, Industriearbeiter, Masseurvorschulung. Bis 1970 wurden ca. 500 Absolventen in Arbeit vermittelt.