Telefon 02421 598-100
E-Mail info@bfw-dueren.de
Flagge Großbritannen
Zentrum für berufliche Bildung blinder und sehbehinderter Menschen

60 Jahre BFW Düren - Hans im Glück

Die Herren Dr. Zeißig und Heiser stehen lächelnd und in legerer Kleidung vor dem Eingang des BFW Düren. Herr Dr. Zeißig hat seine Hündin an der Leine.

Dr. Hans-Joachim Zeißig (auf dem Foto rechts mit Australian-Shepherd Hündin Baci) und Hans-Michael Heiser (links im Bild neben dem Eingangsschild des BFW Düren) bildeten von 1995 bis 2017 die Doppelspitze des BFW. Ein Dreamteam, sozusagen Außen- und Innenminister.

Hans-Michael Heiser wechselte im September 1994 vom damaligen Landesarbeitsamt in Düsseldorf (heutige Regionaldirektion) als Prokurist und Verwaltungsleiter zum BFW Düren. Berufliche Rehabilitation aus Reha-Trägersicht war sein vorheriges Arbeitsfeld, und er verfügte über ein breites Netzwerk bei Agenturen und Rentenversicherungen - ein wahrer Glücksfall für seinen neuen Arbeitgeber! Ebenso wie Dr. rer. phil. Hans-Joachim Zeißig: Er wurde im Mai 1995 neuer Geschäftsführer des BFW Düren. Zuvor leitete er fast 15 Jahre den Psychologischen Dienst und das Assessment im BFW Hamm, verfügte also in der Reha-Landschaft bereits über profunde Kenntnisse und einen hervorragenden Ruf.

Dr. Zeißig hatte schon während seines Studiums an der RWTH Aachen Mitte der 70er Jahre in Düren gewohnt und fand schnell ein Haus an der Rur. Auch Herr Heiser zog um. Schwung und Zauber des Anfangs nicht nur im BFW, sondern in der gesamten Reha-Landschaft (Stichwort: Neues Reha-Modell).

Dr. Zeißig war für die Lebens- und Arbeitssituation von Menschen mit Behinderungen richtungsweisend und mit seinen Ideen für nationale und internationale Projekte ein exzellenter Netzwerker.

Da fast alle Teilnehmer des BFW einen Grad der Behinderung haben, nahm Herr Heiser Einfluss darauf, dass mehr als ein Viertel der Mitarbeiter ebenfalls schwerbehindert und darunter einige vollblind sind. Einigen Teilnehmern ermöglichte er in einer BFW-internen „kleinen Beschäftigungsgesellschaft“ nach der Reha einen Übergang in das Arbeitsleben.

Zwei Männer, die das Berufsförderungswerk Düren maßgeblich geprägt haben und auch heute noch gerne um Rat gefragt werden. Wenn man das Glück hat, sie zu erreichen. Denn beide sind auch im Ruhestand viel unterwegs.