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11 Fragen an... Herrn Gäng

Porträtfoto von Herrn Gäng, er lächelt in die Kamera. Er hat kurzes braunes Haar und trägt einen schwarzen Anzug mit hellem Hemd und bunter Krawatte

Herr Christian Gäng ist seit dem 29.06.2020 Teilnehmer in der Anpassungsmaßnahme mit dem Schwerpunkt Verwaltung und bemüht sich aktiv um den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

 

Wie beginnt ein guter Tag für Sie? 

Im Idealfall mit einem kleinen gemeinsamen Frühstück samt Lebenspartnerin und ihrem Sohn.

 

Gibt es Menschen, die Sie geprägt haben?

Nach dem Auszug aus dem Elternhaus kam es zum Kontakt zu einem katholischen Priester. Er nahm sich meiner an und bemühte sich überaus, mich in die ansässige Gemeinde aufzunehmen und mich dort zu integrieren. Dies gab mir das Gefühl willkommen zu sein und half mir dabei mich charakterlich zu dem Menschen zu entwickeln, der ich heute bin.

 

Was ist Ihr Lieblingsfilm/ Ihre Lieblingsserie/Lieblings(hör)buch/ Ihre Lieblingsmusik/Ihr liebstes Computerspiel? Warum?

Generell habe ich ein großes Interesse an historischen Romanen, wie die „Säulen der Erde“ von Ken Follett oder Ähnliches.

 

Möchten Sie uns von neuen Erfahrungen erzählen, die Sie bei uns gemacht haben?

Es ist neu für mich, dass es hier der Fall ist, dass man auf die Bedürfnisse des eigenen Lebens eingeht und aktiv Hilfestellungen leistet. Bei meinen anderen bisherigen Erfahrungen konnte ich das so nicht feststellen. Konkret gefällt es mir, dass die Ausbildungsinhalte, welche bereits Jahre zurückliegen, nun wieder aufgefrischt werden. Ebenso positiv ist das Arbeitstempo zu bewerten, bei welchem man nicht unmittelbar an seine Belastungsgrenze gerät und die Möglichkeit erhält, die Lernhinhalte trotz individueller Problemstellung angemessen aufzunehmen.

 

Was mögen Sie besonders an sich und gibt es etwas, was Sie gar nicht an sich mögen?

Ich empfinde mich als einen sehr kontaktfreudigen Menschen und bemühe mich, auch meine Kollegen aus dem Lehrgang zu unterstützen. Was ich nicht an mir mag, ist der Umstand, dass es mir trotz intensiver Bemühungen bisher nicht gelungen ist, dauerhaft im Arbeitsleben anzukommen. Nach wie vor ist es mir leider nicht möglich zu erkennen, welche Gründe dazu führen.

 

Gibt es wiederkehrende Gewohnheiten in Ihrem Leben? Wenn ja, welche?

Ich besuche gerne den Sonntags-Gottesdienst, um die Gemeinschaft zu erleben und mich selbst zu erden. Ich besuche den Gottesdienst mit meiner kleinen Familie. Ich empfinde das so, dass uns diese gemeinsame Zeit zusätzlichen Halt gibt.

 

Haben Sie ein Lebensmotto?

Eigentlich habe ich kein Lebensmotto, finde aber, dass man die Dinge nicht immer so schwer nehmen sollte.

 

Was bringt Sie zum Lachen?

Ich mag besonders das politische Kabarett und alles, was man als Humor versteht, bei dem man ein wenig nachdenken muss.

 

Welche Superkräfte hätten Sie gerne?

Ich würde gerne hellsehen können, um das eigene Leben und das der Angehörigen einfacher und zukunftssicher zu gestalten.

 

Was möchten Sie unbedingt noch in Ihrem Leben tun?

Eine Weltreise würde mich sehr interessieren. Bisher war mir so etwas finanziell nicht möglich. Ich würde einfach gerne mal das Große und Ganze sehen können, samt all der kulturellen Eindrücke.

 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Ich wünsche mir für mich selbst einen sicheren Arbeitsplatz und die dazugehörige finanzielle Sicherheit.