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Zentrum für berufliche Bildung blinder und sehbehinderter Menschen

Der Weg zurück in Arbeit

Grafik aus 7 bunten 6-eckigen Feldern

Endlich wieder arbeiten, das wünschen sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BFW Düren. Der Grund für diesen Wunsch ist, dass Arbeit mehr bietet als pure Versorgung. Es ist die Gesellschaft Anderer, der Austausch unter Kollegen, die tägliche Herausforderung Dinge zu schaffen und das Gefühl gebraucht zu werden, was Teilnehmende des BFW Düren vermissen.

 

Die Stärke der BFW-Begleitung liegt im ganzheitlichen Ansatz. In interdisziplinären Reha Teams wird Schritt für Schritt an der Wiedereingliederung in Arbeit gefeilt. Wichtige Bestandteile der Integrationsarbeit sind neben der guten Qualifizierung das Reha- und Integrationsmanagement, das Orientierungs- und Mobilitätstraining, die passgenaue Arbeitsplatzausstattung und die Vorbereitung auf das Berufsleben unter der neuen Voraussetzung „Arbeit mit Handicap“. 

 

Das Fundament der erfolgreichen Vermittlung ist die Ausarbeitung einer Integrationsstrategie mit all ihren Facetten. Dazu kommen betriebliche Phasen, wo sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessierten Arbeitgebern präsentieren und ihr Können unter Beweis stellen.

 

Doch bevor ein Praktikum startet, müssen in der Regel viele Bewerbungen geschrieben und viele Telefonate geführt werden. Absagen sind dabei keine Seltenheit, daher sind Niederlagen, Rückschritte und Frust immer währende Themen unter Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines BFW. Dann ist es wichtig, dass sie von unseren Fachdiensten aufgefangen werden. Doch auch die Hilfestellung untereinander darf nicht verkannt werden, alle haben dieselben Sorgen und manchmal große Existenzängste, die gemeinsam besser zu verkraften sind.  

 

Schlussendlich finden seit vielen Jahren stets mehr als 70 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Job. Nicht selten geht dann die Arbeit erst richtig los. IT-Experten statten den Arbeitsplatz aus und das Mobilitätstraining läuft auf Hochtouren. Der Arbeitgeber wird in sehbehinderten- und blindenspezifischen Fragen beraten und unterstützt und Vermittlungsfachkräfte sichern über ein halbes Jahr hinweg den Verbleib in Arbeit ab. Alles in allem kostet eine Vermittlung also viel Kraft, aber der Erfolg kann sich sehen lassen!

      

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