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Zentrum für berufliche Bildung blinder und sehbehinderter Menschen

11 Fragen an... Frau Pohlmann

Porträtfoto von Frau Pohlmann, sie lächelt, hat langes braunes Haar und trägt einen schwarzen Blazer

Britta Pohlmann ist seit 2018 im BFW Düren als Reha-Ausbilderin für Computerbraille und Deutsch beschäftigt und unterstützt die Teilnehmer beim Erlernen des Umgangs mit der Braillezeile.

 

Wie beginnt ein guter Tag für Sie? Am schönsten ist es, wenn ich ausgeschlafen und ohne Hektik in einen Tag starten kann.

 

Gibt es Menschen, die Sie geprägt haben? Ich wollte immer alles machen, was auch mein großer Bruder gemacht hat. Das zieht sich vom Taekwondo-Training bis hin zum Studium. Juristin bin ich zwar nicht geworden, aber durch seinen Einfluss kann ich seit meinem vierten Lebensjahr den ersten Werner-Film auswendig mitsprechen. Das prägt auf jeden Fall.

 

Was lesen Sie gerade? „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff. Ich kann den Autor nur empfehlen. Er schreibt unangestrengt witzig und erzählt dabei bildgewaltige Welten.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im BFW Düren? Haben Sie hier Erfahrungen gemacht, die für Sie neu waren? Als ich im September im BFW angefangen habe, war einfach alles neu für mich: die pädagogische Arbeit, die Abläufe im BFW, die Punktschrift etc. Doch die Kollegen und Kolleginnen haben mich sehr gut aufgefangen und sich die Zeit genommen, mich einzuarbeiten. Gleiches gilt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie sind seit dem ersten Tag freundlich, geduldig und hilfsbereit und so haben wir uns in Teamarbeit den Unterricht erarbeitet. Dementsprechend kann ich ehrlich sagen, dass die Menschen im BFW das Beste an der Arbeit sind.

 

Was mögen Sie besonders an sich und gibt es etwas, was Sie gar nicht an sich mögen? Das ändert sich quasi täglich.

 

Gibt es Rituale in Ihrem Leben? Wenn ja, welche? Immer wenn ich ein neues Buch anfange zu lesen, lese ich zuerst den letzten Satz. Aber wirklich nur den letzten Satz.

 

Haben Sie ein Lebensmotto? Ich zitiere mal eine gute Freundin von mir: „Es muss weitergehen.“

 

Was bringt Sie zum Lachen? Spontane Situationskomik und Wortwitze.

 

Welche Superkräfte hätten Sie gerne? Es wäre wirklich praktisch, wenn man das Raum-Zeit-Kontinuum beeinflussen könnte.

 

Was möchten Sie unbedingt noch in Ihrem Leben tun? Viele Reisen unternehmen und dadurch Länder entdecken, die ich noch nicht besucht habe.

 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich selbst wünschen und was im Hinblick auf Ihre Arbeit im BFW? Für mich persönlich würde ich mir Gesundheit wünschen. In Bezug auf meine Arbeit im BFW wünsche ich mir, dass ich meine Kompetenzen weiter ausbauen und festigen kann, um so den Teilnehmerinnen und Teilnehmern absolut gerecht werden zu können.