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11 Fragen an... Herrn Bachem

Porträtfoto von Herrn Bachem, er hat grau-braunes Haar, einen grau-braunen Bart und trägt ein hellgrau-meliertes Sweatshirt

Herr Marcus Bachem ist seit 2000 im BFW Düren tätig. Bis Ende 2011 als Reha-Ausbilder und seit 2012 als Teamleiter der Büroberufe und der Aktion 100.

 

Wie beginnt ein guter Tag für Sie? 

Unhektisch, mit gedämpfter Lautstärke, harmonisch…und draußen trocken…

 

Gibt es Menschen, die Sie geprägt haben?

Wirklich „geprägt“ wird man meiner Meinung nach konkret durch intensive Erlebnisse und Erfahrungen, die natürlich im direkten Zusammenhang mit Menschen stehen. Hervorheben kann ich diesbezüglich aber tatsächlich niemanden.

 

Was lesen Sie gerade?

Die Biographie von Jürgen Klopp. Und ich freue mich schon auf das Werk von Barack Obama.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im BFW Düren? Haben Sie hier Erfahrungen gemacht, die für Sie neu waren?

An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass es eine Tätigkeit mit engem und direktem Kontakt zu Menschen und für Menschen ist, sei(en) es nun das Team bzw. die Kolleg(inn)en oder die Teilnehmer(innen).

Und neue Erfahrungen habe ich im BFW sehr viele gemacht. Und jede hat auf ihre Weise dazu beigetragen, dass ich beruflich heute der bin, der ich bin.

 

Was mögen Sie besonders an sich und gibt es etwas, was Sie gar nicht an sich mögen?

Die Sache mit dem „Eigenlob“ ist immer ein recht schmaler Grat, finde ich. Daher formuliere ich es mal etwas unverfänglicher: Ich denke, es steckt absolut nichts Böses und Falsches in mir.

Ob ich etwas gar nicht an mir mag? Nein, aber ich fände es gut, manchmal etwas mehr Bauch- als Kopfmensch sein zu können.

 

Gibt es Rituale in Ihrem Leben? Wenn ja, welche?

Kleine „Macken bzw. Gewohnheiten“ schon - wirkliche Rituale nicht.

 

Haben Sie ein Lebensmotto?

Nein, kein konkretes einzelnes Motto. Die eigene Lebenseinstellung und die Werte, die man vertritt und für die man steht, sind viel zu komplex als dass man sie in nur einen Spruch oder einen Glückskeks stecken könnte…ansonsten halte ich es aber gerne auch mal mit dem Kölschen Grundgesetz…

 

Was bringt Sie zum Lachen?

Situationskomik und aktuell auch Markus Krebs.

 

Welche Superkräfte hätten Sie gerne?

Vom ethisch moralischen Standpunkt betrachtet: Demut und Maßhaltung halte ich für die wichtigsten und gleichzeitig leider scheinbar unterentwickeltsten Charaktereigenschaften…ein Impfstoff dafür würde unsere Welt verändern…diesen würde ich gerne herstellen und injizieren können…

Mal drauf los geträumt, frei von jeder Logik und Konsequenz: Ich würde das passive Zeitreisen wählen und die Fähigkeit mit einem Fingerschnipp an jedem Ort der Welt sein zu können.

 

Was möchten Sie unbedingt noch in Ihrem Leben tun?

Ja, da gibt es noch so einiges…ich möchte noch so viel wie möglich von meiner Heimat und der restlichen Welt sehen und lernen. Kanada zu bereisen und zu erleben wäre großartig, insbesondere Quebec. Und ich möchte im Alter meinen eigenen Lebensrückblick schreiben dürfen.

 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich selbst wünschen und was im Hinblick auf Ihre Arbeit im BFW?

So gesund zu bleiben, dass ich mein Leben führen und genießen kann, wie ich es mir/uns wünsche und vorstelle. Bezüglich meiner Arbeit im BFW: Ich halte es für ein Privileg, gerne arbeiten zu gehen oder sich zumindest nie wirklich zur Arbeit quälen oder überwinden zu müssen. Bis heute genieße ich dieses Privileg und ich hoffe, es bleibt dabei.