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Deutsches Team doch Weltmeister?

Mitarbeiterin mit Hund aktiv beim Canicross

BFW Mitarbeiterin Nadine Welsch fährt zur Canicross WM nach Polen

 

Die Sportart Canicross ist bislang nur Insidern ein Begriff. Canicross wird heute als Sammelbegriff für den Zughundesport beim Laufen, Scootern und Biken verwendet.

Bei dieser Sportart, die 1984 in Frankreich erfunden wurde, ziehen Hunde mit hör- und sichtbar großem Vergnügen die Läufer an einer 2m langen Leine über einen gekennzeichneten Gelände-Parcours. Läufer sind somit deutlich schneller und mit längeren  Schritten unterwegs als ohne Ihre vierbeinigen Sportkameraden.

Nadine Welsch arbeitet im BFW Düren als Rehalehrerin für Orientierung und Mobilität. Die gute Ausdauerleistung und koordinativen Fähigkeiten, die sie beim Canicross erlangt, kommen natürlich auch ihrer beruflichen Tätigkeit zugute.

Nach anfänglichem  Reinschnuppern in diesen Sport hat sie schnell Feuer gefangen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Canicrosstrainerin/Lauftrainerin und betreibt diese Sportart mit ihrer Hündin Mira mittlerweile sehr ambitioniert. 2013 wurde sie in die Nationalmannschaft aufgenommen und erreichte 2016 den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Bayern. Bei der WM in Tschechien kam sie mit ihrem Team als Zehnte ins Ziel.

Nadine Welsch: „ Wichtig ist, dass man den Zug des Hundes Stand halten kann, so dass es zu einem gleichmäßig harmonischen Zug kommt. Der Hund kennt zwar die Kommandos, es ist aber nicht gesagt, dass er im Trieb das Kommando  "langsam“ umsetzt, dann heißt es für den Läufer: Augen zu, Füße hoch und laufen lassen. Der Hund fordert einen und gleichzeitig wird der Hund gefordert.“

Die nächsten sportlichen Höhepunkte stehen für Nadine Welsch bald wieder bevor. Hierzu gehören noch in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft in Thüringen sowie die Teilnahme an der WM in Polen.

„Bis dahin müssen Mensch und Hund aber weiter viel trainieren“, meint Nadine Welsch „und das nicht nur im körperlichen Sinne. Denn neben dem Aufbau von Muskeln, der Ausdauer sowie der nötigen Motivation, muss auch die Kommunikation zwischen Mensch und Hund stimmen und ständig geübt und verbessert werden.“

Die Belegschaft des BFW Düren wünscht der sympathischen Kollegin für die kommenden Meisterschaften viel Erfolg und drückt die Daumen!

 

Weiterführende Infos erhalten Sie hier: Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine (VDSV)

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