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11 Fragen an... Frau Filipski-Breitenbach

Porträtfoto von Frau Filipski-Breitenbach

Frau Filipski-Breitenbach ist seit 2017 im BFW Düren als Reha- und Integrationsmanagerin beschäftigt und unterstützt die Teilnehmer auf ihrem Weg zurück in die Arbeitswelt.

 

Wie beginnt ein guter Tag für Sie? Mit genügend Zeit zum Wachwerden, ich brauche einen gewissen Anlauf.

 

Gibt es Menschen, die Sie geprägt haben? Als Kind fand ich Albert Schweitzer ganz großartig. Mich faszinierte seine besondere Haltung gegenüber Menschen und sein Entdeckergeist.

 

Was lesen Sie gerade? Zur Zeit lese ich „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman, einem israelisch-amerikanischen Psychologen. Er beschreibt darin u. a., wie das Gehirn denkt.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im BFW Düren? Haben Sie hier Erfahrungen gemacht, die für Sie neu waren? Was mir gut gefällt ist, dass hier auf einem hohen, professionellen Niveau gearbeitet wird und, dass jeder im Rahmen seiner Profession sich für die Teilnehmer einsetzt. Mein Ziel ist es, den Teilnehmern auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Sorgen und Nöte ernst zu nehmen. Die Zusammenarbeit mit Vermittlungsfachkräften, Mobilitätslehrern, Reha-Ausbildern, Reha-Beratern und Arbeitgebern klappt sehr gut und das ist auch das Spannende an meiner Arbeit. Ich habe parallel mit ca. 100 Personen zu tun und gemeinsam wird mit dem Teilnehmer etwas für ihn Sinnvolles erarbeitet. Das macht einfach Spaß und die Arbeit ist sehr befriedigend.

 

Was mögen Sie besonders an sich und gibt es etwas, was Sie gar nicht an sich mögen? Ich lache gerne und ich bin neugierig - ich möchte immer wissen, wie etwas funktioniert. Ich bin impulsiv und gelegentlich sehr direkt, das ist manchmal nicht jedermanns Sache. Es gibt nichts, was ich gar nicht mag: das ist mir viel zu anstrengend.

 

Gibt es Rituale in Ihrem Leben? Wenn ja, welche? Doch ich habe ein Ritual: ich lese gerne an einem Samstag oder Sonntag die Wochenendausgaben der überregionalen Zeitungen. Das kann durchaus schon mal über den ganzen Tag gehen, je nach Wetterlage.

 

Haben Sie ein Lebensmotto? Bis jetzt noch nicht, ein passendes Motto für mich wäre aber "Alles ist möglich". Das beschreibt, rückblickend überlegt, am besten meine Lebensstrategie, die gut funktioniert hat.

 

Was bringt Sie zum Lachen? Ich wechsle gerne in bestimmten Situationen die Perspektive: Das offenbart die komischen Seiten. Ich lache dann oft auch über mich.  

 

Welche Superkräfte hätten Sie gerne? Beamen wär gut: sich irgendwo hin wünschen und dann sofort dort sein und wieder zurückkommen und so weiter…

 

Was möchten Sie unbedingt noch in Ihrem Leben tun? Viel reisen, um andere Kulturen und Gesellschaftsformationen kennenzulernen.

 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich selbst wünschen und was im Hinblick auf Ihre Arbeit im BFW? Das knüpft an die letzte Frage an: Für mich hätte ich gerne ein Wohnmobil um durch die Lande zu fahren. Im Hinblick auf meine Arbeit höre ich oft, dass Teilnehmer einen langen Weg gehen mussten, bis sie hier ankamen. Da würde ich mir einen höheren Bekanntheitsgrad des BFW und weniger Hürden wünschen. Und zusätzlich wünsche ich mir mehr Arbeitgeber, die aufgeschlossener gegenüber behinderten Menschen sind.

 

 

 

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