E-Learning Tagung ARGE
Erfolgreicher Auftritt bei "eLearning2007@arge"
Das BFW Düren bei E-Learning Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke
10. Februar 2007
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Mit einer Auftaktveranstaltung vereinbarten die Deutschen Berufsförderungswerke (BFW) am 7./ 8. Februar eine einheitliche Konzeption zum Thema E-Learning. Künftig werden alle BFW einen einheitlichen Standard bei Didaktik, Technologie und Inhalt haben - und damit bundesweit eine einheitliche Qualität der modernen technologiegestützten Weiterbildung garantieren.
Gut 90 % der Deutschen unter 30 Jahren sind mittlerweile online und 25 % der Unternehmen setzen heute schon auf E-Learning - Tendenz steigend. Kein Wunder, dass sich die Fachreferenten aus Wirtschaft und Bildung beim ARGE-Workshop eLearning2007@arge in Frankfurt einig waren: „E-Learing ist ein Zukunftsbereich.” Zusammen mit über 80 Teilnehmern diskutierten sie im BFW Frankfurt über den Einsatz der neuen Medien als modernes Unterrichtsmittel und den Erwerb von Selbstlernkompetenz als Schlüsselqualifikation für die Wirtschaft.
Einheitliches Konzept unterstreicht Bildungskompetenz
In den einzelnen Berufsförderungswerken wird E-Learning bereits seit vielen Jahren eingesetzt, mit der Veranstaltung in Frankfurt fiel nun der Startschuss für ein einheitliches E-Learning-Konzept für alle 28 Berufsförderungswerke. „Mit dem gemeinsamen Konzept stellen sich die Berufsförderungswerke den Anforderungen nach neuen Leistungsangeboten, die von einem sich ständig verändernden Arbeitsmarkt nachgefragt werden”, betonte Manfred Thrun, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke. Gleichzeitig unterstreichen sie mit dem gemeinsamen Konzept ihre Kompetenz als innovative Bildungsanbieter. Mit der Entwicklung der Rahmenkonzeption war die Projektgruppe Fernausbildung der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, beauftragt worden, die spezialisiert ist auf die Entwicklung technologiegestützter pädagogisch-didaktischer Weiterbildungskonzepte.
Das Berufsförderungswerk Düren stellte seine Lösungen aus den verschiedenen EU-Projekten zur Verbesserung des barrierefreien E-Learning-Zugangs für Menschen mit Sehbehinderungen vor. Besondere Aufmerksamkeit erhielten dabei die Projekte SEE-ViP und eYES, welche die Entwicklung barrierefreier Lern-Management-Systeme und WBT's zum Gegenstand haben sowie das Projekt AHVIIT, in dem audio-taktile Lernmedien entwickelt werden. Diese ermöglichen blinden Computeranwendern grafische Informationen zu ertasten und durch Fingerdruck dazugehörige akustische Informationen abzurufen. Besonders interessant für E-Learning Ausbilder war die Vorstellung des Projektes E-COVIP, das für diese Ausbildergruppe ein komplexes Netzwerk auf europäischer Ebene, bezüglich barrierefreier E-Learning Dienstleistungen entwickelt.





