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AG Deutscher Berufsförderungswerke

Berufsförderungswerk Düren

Zentrum für berufliche Bildung blinder und sehbehinderter Menschen

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Berufliche Rehabilitation gerät zunehmend in eine Schieflage

CDU-MdB Rachel will sich für Berufsförderungswerke stark machen

Düren. " Die berufliche Eingliederung von behinderten Menschen ist ein wichtiges Anliegen unseres Sozialstaates. Die Berufsförderungswerke müssen daher auch in Zukunft als verlässliche und qualifizierte Partner bei der beruflichen Rehabilitation von behinderten Menschen ihre Aufgaben erfüllen können. Der Gesetzgeber muss dazu aber auch wieder die notwendigen Voraussetzungen schaffen." Diese Feststellung traf der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel bei einem Besuch des Berufsförderungswerkes Düren, das eines von insgesamt 28 Berufsförderungswerken in Deutschland ist und sich auf die berufliche Eingliederung blinder und sehbehinderter Menschen konzentriert. Dass die BFW's ihre bisherigen Aufgaben nicht mehr in bewährter Weise erfüllen können, musste Rachel allerdings auch zur Kenntnis nehmen. Der in den letzten Jahren erfolgte Umbau der Bundesagentur für Arbeit zu einem Dienstleitungsunternehmen habe - so BFW-Geschäftsführer Dr. Zeißig - bisher nicht dazu geführt, dass die schwierige Aufgabe, behinderte bzw. schwerbehinderte Menschen in die Arbeitswelt zu integrieren, leichter geworden sei. "Im Gegenteil, es ist leider bisher festzustellen, dass die Veränderungen innerhalb der Bundesagentur für Arbeit und die Neuaufteilung von Kompetenzen und Zuständigkeiten zu erheblichen Irritationen geführt haben. Die Einführung von Hartz IV hat dazu weiter beigetragen, weil sich für viele Berufsförderungswerke die unmittelbaren Reha-Berater, die über eine große Fachkompetenz verfügten, verändert haben. Dies wirkt sich sowohl auf die Bewilligung von Maßnahmen als auch auf die Vermittlung negativ aus. Die berufliche Rehabilitation gerät zusehend in eine Schieflage." CDU-MdB Rachel sagte zu, die Probleme der BFW's mit dem Sprecher für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik seiner Bundestagsfraktion, Roland Pofalla, aber auch den Mitgliedern der zuständigen Fachausschüssen des Bundestages zu erörtern.

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