Rehabilitationsvorbereitungslehrgang für Sehgeschädigte mit Deutsch als Zweitsprache
Sprachliche Kompetenz erwerben

Für blinde und sehbehinderte Aussiedler und Ausländer ist es besonders wichtig, dass sie die deutsche Sprache beherrschen. Denn dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Eingliederung in den hiesigen Arbeitsmarkt. Vor Beginn einer konkreten Berufsausbildung empfiehlt sich daher ein spezieller Rehabilitationsvorbereitungslehrgang.
Das Berufsförderungswerk Düren führt seit über einem Jahrzehnt solche Lehrgänge durch, die von vielen Aussiedlern und Ausländern erfolgreich absolviert wurden.
In diesen Lehrgängen steht das Erlernen der deutschen Sprache in Wort und Schrift im Vordergrund. Das grammatikalische und orthographische Regelwerk wird eingehend erarbeitet. Individuell und in Kleingruppen werden Gesprächssituationen und alltagsbezogene Rollenspiele ebenso durchgeführt wie spezielle Übungen zur Wortschatzerweiterung und zur Aussprache.
Zum einjährigen Ausbildungsprogramm gehören auch die Einführung in das Tastschreiben am PC, bei Bedarf das Erlernen der Blindenschrift, ein individuelles Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie das Erlernen lebenspraktischer Fertigkeiten.
Alle blinden- und sehbehindertenspezifischen Hilfsmittel wie Bildschirmlesegeräte, Lupen, Großbildschirme und Braillezeilen stehen zur Verfügung.
Zu Beginn des Lehrgangs stellt jeder Rehabilitand gemeinsam mit seinen Ausbildern fest, mit welchen Hilfsmitteln er am besten arbeiten kann.
Ziel des Vorbereitungslehrganges ist es, allen Teilnehmern einen möglichst problemlosen Einstieg in die weitere berufliche Rehabilitation zu ermöglichen.
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