Ausbildung zum Industriearbeiter
Eine praktische Ausbildung
Zielgruppe:
Blinde und Sehbehinderte
Dauer der Ausbildung:
12 Monate
Abschluss:
Hauszeugnis
Lehrgangsbeginn:
Termin auf Anfrage

Metallverarbeitung und Serienproduktion in Industrie und Handwerk - dies sind Einsatzbereiche für Industriearbeiter. Wesentliche Voraussetzungen für diese Tätigkeiten: Handwerkliches Geschick und die Fähigkeit, ausdauernd zu arbeiten.
Beides wird im Berufsförderungswerk Düren durch eine solide Grundausbildung erworben und gefördert.
Die Ausbildung, zum Industriearbeiter, die sowohl für blinde als auch für sehbehinderte Menschen konzipiert ist, dauert sowohl für Erstauszubildende als auch für Umschüler ein Jahr. Zur überwiegend praktisch orientierten Maßnahme gehört auch ein vierwöchiges Praktikum, am besten in Wohnortnähe.
Folgende Kenntnisse und Fertigkeiten werden vermittelt bzw. erarbeitet:
- ausdauerndes Arbeiten im Montagebereich
- rationelles Arbeiten
- Sortier-, Verpackungs-, Zähl- und Montagearbeiten
- Fräs-, Dreh- und Bohrarbeiten an eingerichteten Maschinen
- Stanz-, Biege- und Prägearbeiten
- Prüfen und Messen von angefertigten Teilen
- Umweltschutz
bei ausreichender Sehkraft:
- Zerlegen von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten sowie Kleinmaschinen
- Erkennen von Wert-, Werk- und Schadstoffen und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf
Während der gesamten Ausbildungszeit werden zudem allgemeine Kenntnisse über Arbeitssicherheit, Maschinenpflege, Werkstoffkunde sowie über Einsatz und Wirkung von Schmiermitteln vermittelt.
Die Ausbildung endet mit einer hausinternen Prüfung.
Ihr Ansprechpartner
Werner Sieben


